Wechsel an der Führungsspitze

Bei der Dienst- und Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Altdrossenfeld im Landhotel Schnupp, wurde der bisherige Stellv. Kommandant Christian Szam einstimmig zum Kommandanten der Wehr gewählt. Der bisherige Kommandant Mike Kühnert gab sein Amt aus privaten Gründen frei und unterstützt den neu Gewählten zukünftig als Stellvertreter. Einstimmig im Amt bestätigt wurden auch der Vorsitzende des 82 Mitglieder zählenden Feuerwehrvereins, Jürgen Hüther, sowie der Kassier und der Schriftführer, Horst Ködel und Dominik Lauschat. Zur neuen Stellv. Vorsitzenden wurde Tina Peetz gewählt, die den bisherigen Vertreter, Heinz Kirschner, ablöst. Heinz Kirschner wurde für seine 35 jährige Mitarbeit in der Vorstandschaft geehrt und in den verdienten Ruhestand verabschiedet. Für 25 jährigen aktiven Dienst wurde Horst Ködel von Stellv. Landrat Dieter Schaar mit einer staatlichen Anerkennung ausgezeichnet. Im Bericht des Kommandanten wurde die hohe Zahl der Einsätze (ca. 60) hervorgehoben. Vorsitzender Hüther lobte die Beteiligung der Freiwilligen bei der Maifeier und dem Mühlenfest. Kassier Ködel bescheinigte der Wehr solide Finanzen, die von den Kassenprüfern bestätigt wurde. Bürgermeister Harald Hübner sicherte seine Unterstützung für die geplanten Projekte der Feuerwehr zu. So sollen z.B. die Außenarbeiten am Neubau fertig gestellt werden und ein Breitbandanschluss an das Internet realisiert werden. Stellvertretender Landrat Schaar berichtete von einem ausgezeichneten, freiwilligen Engagement der Bürgerschaft im Landkreis Kulmbach. Abschließend bedankte sich Vorsitzender Hüther für die gute Zusammenarbeit mit den Feuerwehrführungskräften und der Gemeindeverwaltung. Auch bei zukünftigen Veranstaltungen wäre die Wehr stets zur Mithilfe bereit. Unser Foto zeigt (vorne von links): Vorsitzender Jürgen Hüther, Kassier Horst Ködel, Heinz Kirschner (mitte von links): Stellv. Vorsitzende Tina Peetz, Stellv. Landrat Dieter Schaar, Bürgermeister Harald Hübner (hinten von links): Stellv. Kdt. Mike Kühnert, Kdt. Christian Szam, Kreisbrandmeister Thomas Hoffmann


Der neue Sicherheitsanhänger hat jetzt ein Dach über dem Kopf

Altdrossenfeld — Die Feuerwehr Altdrossenfeld hat fleißige Leute in ihren Reihen. Sie packten kräftig an und errichteten in etwa 600 freiwilligen Arbeitsstunden einen sehenswerten Anbau an das Gerätehaus. Darin steht nun der Verkehrssicherheitsanhänger, der landkreisweit genutzt wird. Anlässlich des 27. Neudrossenfelder Gemeindefeuerwehrtags wurde der Anbau nun seiner Bestimmung übergeben. Kommandant Mike Kühnert machte deutlich, welcher Aufwand hinter dem Projekt steckte: „Wir haben auf einer Grundfläche von 35 Quadratmetern einen umbauten Raum von 124 Kubikmetern geschaffen, die Holzrahmen-Konstruktion hat ein flach geneigtes Gründach.“ Der Spatenstich sei im Oktober 2016 erfolgt, die Fertigstellung erst vor kurzem. „Wenn man bedenkt, dass in diesem Zeitraum zu den Arbeitsstunden noch 370 Dienststunden hinzugekommen sind, kann man ermessen, wie oft wir auf unserem Gelände tätig waren“, so Kühnert stolz. Sein Dank galt vor allem der Zimmerei Kirschner: „Ohne die hätten wir das so nicht schultern können.“ Bürgermeister Harald Hübner freute sich, dass die Altdrossenfelder Wehr durch ihre Eigenleistungen der Gemeinde eine Menge Geld gespart habe. „So mussten wir nur circa 25 000 Euro für Materialkosten ausgeben.“ Er sprach von einer Vorzeigewehr, die weiter im Aufwind sei und in der auch Frauen aktiv seien. Hübner überreichte Vorsitzendem Jürgen Hüther einen Gutschein für ein Spanferkel- Helferessen: „Lasst’s euch schmecken, ihr habt es verdient.“ Für Kreisbrandinspektor Siegfried Zillig hat jetzt der Verkehrssicherheitsanhänger einen adäquaten Platz, „ich weiß ihn in guten Händen“. Denn die Wehr gehe pfleglich mit den Geräten um. Zusammen mit der Stützpunktfeuerwehr Neudrossenfeld bilde man eine schlagkräftige Einheit.

©Ein Bericht von Horst Wunner in der Bayerischen Rundschau vom 27.06.2017

Anmerkung: Die offizielle Bezeichnung für den Anhänger lautet: Verkehrssicherungsanhänger (VSA)

Investition erhöht die Sicherheit

Landkreis Kulmbach kauft zwei neue Verkehrssicherungsanhänger, die bei den Feuerwehren in Neuenmarkt und Altdrossenfeld stationiert werden

 

 

Zwei nagelneue Verkehrssicherungsanhänger wurden vor wenigen Tagen an die Feuerwehren von Altdrossenfeld und Neuenmarkt übergeben. Unser Bild zeigt die Offiziellen zusammen mit den Feuerwehrmännern.

Foto: Reißaus

Es waren keine Weihnachtgsgeschenke, die die beiden Feuerwehren von Altdrossenfeld und Neuenmarkt vom Landkreis Kulmbach vorwenigen Tagen in der Straßenmeisterei in Leuchau erhielten. Die beiden übergebenen Verkehrssicherungsanhänger sind vielmehr zum Schutz der Einsatzkräfte dringend notwendig. Landrat Klaus Peter Söllner machte bei der Übergabe deutlich, dass die beiden Anhänger den bereits vorhandenen und kreiseigenen Verkehssicherungsanhänger, der beim THW Kulmbach stationiert ist, ergänzen und von den Feuerwehren in Altdrossenfeld und Neuenmarkt betreut werden. Die gesamten Anschaffungskosten betrugen rund 33 000 Euro. Abzüglich eines Staatszuschusses von 12 600 Euro beläuft sich der Eigenanteil des Landkreises für die beiden kreiseigenen Verkehrssicherungsanhänger auf knapp 20 300 Euro. Die Einsatzschwerpunkte haben sichmassiv verändert.Heute sind von den Rettungskräften überwiegend Einsatze in der technischen Hilfeleistung und hier insbesondere bei Verkehrsunfällen an der Tagesordnung. Landrat Klaus Peter Söllner: „Die Absicherung der Unfallstellen gerade bei hohem Verkehrsaufkommen wie auf den beiden Autobahnen A 9 und der A 70 ist schwierig. Oft sind schon Einsatzkräfte bei der Verkehrsregelung verunglückt, weil sie auf Autobahnen zu spät oder gar nicht bemerkt worden sind.“ Ein Verkehrssicherungsanhängermit derAbsperrtafel und den Leuchtpfeilen weithin sichtbar und für den Schutz der Einsatzkräfte unentbehrlich. Auch im Landkreis Kulmbach bilden viele enge, kurvenreiche Straßen sowie verwinkelte Gassen eine Gefahr für die Einsatzkräfte. Mit dem Verkehrssicherungsanhänger werde ein großes Maß an Sicherheit und Schutz für die Einsatzkräfte durch ein räumlich abgestimmtes Platzieren ermöglicht. Für den gesamten Landkreis Beide Anhänger können bei Bedarf und wenn es einsatztaktisch notwendig ist im gesamten Landkreis eingesetzt werden. Schwerpunktmäßig ist die Feuerwehr Altdrossenfeld für die A 70 und die Feuerwehr Neuenmarkt für die A 9 zuständig. Für Kreisbrandrat Stefan Härtlein ist mit der Übergabe der Verkehrssicherungsanhänger ein Mosaikstein für die Kameraden ergänzt worden, die auf der Autobahn A 9 und A 70 im Einsatz sind und als Primärabsicherung gilt. Härtlein dankte dem Kreistag, dass die Beschaffung so problemlos über die Bühne ging. Bislang war das THW für die Absicherungmit demVerkehrssicherungsanhänger zuständig. Angesichts der Vielzahl der Einsätze in diesem Segment ist man beim THW froh über die Entlastung durch die Feuerwehr.

Ein Bericht von Werner Reißaus im Kulmbacher Anzeiger vom 24.12.2016




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